MGV Liederkranz Berod beim Deutschen Chorfest 2012 in Frankfurt
Bereits zum zweiten Mal – nach Bremen im Jahre 2008 – nahm der Beroder Männerchor als offizieller Vertreter des Chorverbandes Rheinland-Pfalz am Deutschen Chorfest teil.
Unter dem Motto „Frankfurt ist ganz Chor“ strömten über 400 Chöre aus der gesamten Republik in die Mainmetropole, um vom 07.06. bis 10. 06. 2012 in 20 Konzertstätten und zahlreichen Kirchen gemeinsam zu konzertieren.
Das Foto zeigt die Beroder Sänger –unmittelbar nach ihrem Auftritt in der Katharinenkirche- vor der Frankfurter Hauptwache
An gleich zwei offiziellen Konzerten war der MGV Berod vertreten: im großen Saal des Dominikanerklosters mit seiner brillanten Akustik und im zweitgrößten Frankfurter Gotteshaus, der evangelischen St. Katharinenkirche.
Vor dem zahlreich erschienenen Publikum präsentierten die Sänger unter ihrem Dirigenten Marion Siry ein eindrucksvolles geistlich-weltliches Konzertprogramm, das großen Anklang in der interessierten Zuhörerschaft fand. Vor allem mit dem romantischen Chorwerk „Abschied“ (Matthieu Neumann) landete Siry einen nachhaltigen Treffer, konnte er hier doch mit kraftvoll-frischer Dynamik die Vorzüge des Beroder Männerchorsounds voll ausschöpfen.
Nach den beiden Auftritten blieb noch genügend Zeit, um das gesellige Miteinander rund um den Frankfurter Römer zu pflegen. Spontane Begegnungen mit Gastchören aus anderen Bundesländern oder auch das zufällige Zusammentreffen mit dem Präsidenten des Deutschen Chorverbandes, Henning Scherf (Bremen), werden den Beroder Sängern und ihrem mitgereisten Anhang sicherlich noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben.
Junge Mädchen von LaFilia schlagen sämtliche Kammerchöre
Großer Sieg für die 33 Sängerinnen von laFilia aus Montabaur beim Wettbewerb in Frankfurt
Tosendes, ohrenbetäubendes Jubelgeschrei, wie nur jugendliche Mädchen es produzieren können, erschallte auf dem Frankfurter Römerberg, als die Ergebnisse des internationalen Chorwettbewerbes im Rahmen des dritten deutschen Chorfestes bekannt gegeben werden: Der Gewinner der Kategorie Moderne A, also der ausgewählten Hochleistungschöre, ist nicht irgendeiner der üblichen Verdächtigen unter den bekannten deutschen Kammerchören – es sind die 33 Mädchen von laFilia vom Landesmusikgymnasium in Montabaur.
Jüngster und bester Chor beim internationalen Chorwettbewerb in Frankfurt: laFilia vom Peter-Altmeier-Gymnasium Montabaur.
Mit einem Altersdurchschnitt von 15,5 Jahren waren sie nicht nur bei Weitem der jüngste Chor in dieser hochkarätigen Kategorie, sondern zusammen mit ihrem Dirigenten Martin Ramroth auch bei Weitem der beste. Dabei gelang es den Mädchen sogar, den Landesjugendchor Saar, den einzigen anderen Jugendchor in ihrer Wertung, auf Platz zwei zu verweisen. Dies ist um so bemerkenswerter, als dass dieser Chor in einer anderen Kategorie die höchste Punktzahl des gesamten Wettbewerbs (von knapp 200 Chören) errang.
Die drei erfahrenen Juroren äußerten sich einmütig: „Ein rundum toller Auftritt.“ (Prof. em. Fritz ter Wey, Aachen), „Ein tolles, sehr geschickt ausgewähltes und souverän dargebotenes Programm.“ (Prof. Klaus-Jürgen Etzold, Hannover) oder „Wirklich verdient gewonnen!“ (Jury-Vorsitzender Michael Blume, Siegerland).
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Mädchenchor laFilia erneut international erfolgreich
32 Sängerinnen des Mädchenchors "laFilia" am Landesmusikgymnasium Rehinland-Pfalz kehren erschöpft aber glücklich vom europäischen Jugendmusikfestival in Neerpelt, Belgien zurück. Hinter ihnen liegen drei Tage der Begegnung und des Austauschs mit Chören aus aller Welt sowie ein Workshop mit 7 Chören aus 7 europäischen Nationen. Nicht zuletzt aber beinhaltete das Festival den internationalen Chorwettbewerb, bei dem laFilia in der Kategorie der Auslesechöre für gleiche Stimmen erneut einen hervorragenden ersten Preis „ersingen“ konnte.
Chorsängerin Anna-Lina Gummersbach: "Im Gegensatz zu unserer letzten Teilnahme vor zwei Jahren waren wir diesmal gar nicht so gut vorbereitet. Wir hatten eben nicht zwei, ja noch nicht einmal ein Proben-Wochenende zur Vorbereitung und auch kein Konzert, auf dem wir das neue Programm vor dem Wettbewerb hätten schon einmal erproben können. Trotzdem haben wir es wieder geschafft, einen ersten Preis zu erringen. Das war diesmal um so schwieriger, da die Chorbesetzung deutlich verjüngt und wir aber nicht in der 'normalen' Kategorie, sondern aufgrund unseres hervorragenden Abschneidens beim letzten Mal in der Sonderkategorie der Auslese-Chöre, genannt "Wimpel-Reeks" antreten mussten."
Das Wettbewerbsprogramm war entsprechend anspruchsvoll für die Mädchen aus Montabaur, deren Durchschnittsalter gerade mal bei 15 Jahren liegt. Neben dem Pflichtstück, das von einer belgischen Komponistin eigens für diesen Wettbewerb geschrieben wurde, sang laFilia noch eine weitere Uraufführung einer speziell für den Mädchenchor geschriebenen Auftragskomposition, ein "Halleluja" des Frankfurter Komponisten Thomas Hanelt.
Chorleiter Martin Ramroth: "Es ist immer wieder erstaunlich, welche Quantensprünge in puncto Leistung und musikalischem Ausdruck sich regelmäßig bei unseren Mädchen in letzter Minute einstellen. Doch auch die Atmosphäre des Festivals und die großartige Gastfreundschaft in den belgischen Gastfamilien haben viel zum Gelingen beigetragen."
Trotz des Wertungssingens vor einer strengen, international besetzten Jury stand bei den jungen Sängerinnen niemals der Konkurrenzaspekt im Vordergrund; dafür sorgte allein schon das internationale Flair und die Feierstimmung, die von den vielen Chören in Form von Paraden durch die Stadt ausging. Zahlreiche „Verbrüderungskonzerte“ und das große Open-Air-Konzert mit Feuerwerk als Festival-Eröffnung trugen ein Übriges zu der einzigartigen Atmosphäre bei. Ein weiteres Highlight für die Mädchen von laFilia war ein Chorauftritt im Rahmenprogramm vor mehr als 1000 Zuhörern, der die Anstrengungen der drei Tage völlig vergessen ließ.
Und so lautete das allgemeine Fazit: „Es hat ungeheuer Spaß gemacht und war ein großartiges Erlebnis, an das wir uns noch lange zurückerinnern werden. Neerpelt, wir kommen wieder!"
Die nächste Station in laFilias Terminkalender wird das Deutsche Chorfest sein. Hier wird das Ensemble neben einem Konzert im Rahmenprogramm in der Kategorie 'Moderne' im Wettbewerb antreten und sich mit Chören aller Gattungen aus ganz Deutschland messen.
"Leuterod singt und swingt" in der Malberghalle
Jazz - Pop - Rock - Gospel für Junge und Junggebliebene
Unter diesem Motto präsentierte der MGV Eintracht Leuterod und der 2008 gegründete Chor „new voices“ mit seinen 35 Sängerinnen und Sängern ein imponierendes Konzert in der voll besetzten Leuteroder Malberghalle, das noch lange in den Ohren der Gäste mits(ch)wingen wird.
Neomusikalisch begann der MGV den Abend mit dem Lied für alle Frauen und Mütter zum Muttertag „Aber dich gibt's nur einmal für mich“, bevor sie sich mit dem Titel „Männer mag man eben“ selbst ins rechte Licht setzten. Frenetischen Beifall erhielt der Chor für das fetzige Lied „Barbara Ann“ von den Beach Boys. Anmoderiert von Diana Laudage, die durch das Programm führte, wurde anschließend der MGV „Harmonie“ Oberahr, seit 2010 Meisterchor im Chorverband Rheinland-Pfalz, unter der Leitung von Jessica Burggraf , die in kürzester Zeit die Qualität, die man für den Meistertitel benötigt, aus den Sängern herauszuholen verstand. Zum Repertoire gehörten u. a. der Hubert von Goisern Hit „Weit, weit, weg“ und zum Motto des Abends passend „Sing And Swing“ in der Bearbeitung von Michael Schmoll.
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Männerchor „Frohe Stunde“ Weroth gewinnt in Barcelona Gold
Der Männerchor Frohe Stunde aus Weroth ersang sich bei dem Wettbewerb „XIII. International Folksong Choir Competition“ in Barcelona mit 94 von 100 möglichen Punkten ein Goldenes Diplom. Damit fügten die 39 Sänger mit ihrem Chorleiter Jens Röth nach dem Gewinn des Goldenen Bandes 2007 in Prag und dem fünften Platz beim Deutschen
Chorwettbewerb 2010 in Dortmund der 111-jährigen Vereinsgeschichte ein weiteres Erfolgskapitel hinzu. Auf den Altarstufen der Kirche Santa Maria del Pí war dem Chor nach eigener Einschätzung ein grandioser Auftritt gelungen, so dass man der Bekanntgabe der Wertung voller Erwartung entgegen fieberte. Als der Vorsitzende der Jury, Michael Rinscheid, die Punkte verlas und der Präsident des Wettbewerbs Chorleiter Jens Röth mit einer Goldmedaille auszeichnete, war die Freude vollkommen. Bei dem anschließenden Preisträgerkonzert und der spanischen „Fiesta“ im Hafen Barcelonas konnten sich die internationalen Teilnehmer des Chorwettbewerbs gegenseitig kennen lernen. Zurück in Weroth, feierte die ganze Ortsgemeinde diesen Erfolg. Erneut war es den Sängern der Frohen Stunde mit ihrem Chorleiter gelungen, auf internationalem Parkett ein Goldenes Diplom zu erreichen und stellte damit die Konkurrenzfähigkeit eines kleinen traditionellen Männerchores im Wettbewerb mit renommierten Chören erneut unter Beweis.
